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Der Skogafoss

Island - Insel aus Feuer und Eis. Es gibt wohl selten eine Landschaft, die eine so gewaltige Vielzahl von Natureindrücken auf doch relativ kleinem Raum bietet. Tosende Wasserfälle, bizarre Vulkanlandschaften, heiße Schwefelquellen, Vogelfelsen und Gletscher von gewaltigem Ausmaß.

Die Insel kann man mit dem PKW auf der 1.336 km langen Ringstraße, die inzwischen weitgehend geteert ist, umrunden. Wer zu den bekannten Naturwundern wie z. B. Landmannalaugar fahren will, sollte sich gleich ein geländegängiges Fahrzeug mieten, denn mit einem PKW ist dieses Gebiet nicht zu erreichen!
Bei meinem Aufenthalt in Island konnte ich mich leider nur auf den Südteil der Insel beschränken. Doch selbst hier wird man von zahlreichen Naturwundern reichlich belohnt.

Das Klima ist auch in den Sommermonaten sehr rauh. Bei meinem Aufenthalt im Juni 2008 gingen die Temperaturen nur selten über 15°C und bei dem oft starken Wind empfindet man selbst diese Temperatur um einiges kühler. Die Nächte können sehr kalt werden, was man durch Reifbildung auf dem Zelt gut erkennen kann. Eine völlig neue Erfahrung war für mich das völlige Fehlen der Dunkelheit. So kann es vorkommen, dass man ohne es zu merken um 23.00 Uhr abends noch einen kleinen Spaziergang zu einem Gletscher macht und dann beim Zurückkommen feststellt, dass es schon 01:00 Uhr morgens ist.